Wer erfand die QSL-Karte?


Donald A. Hoffmann, (U)8UX

Der wahre Erfinder der QSL-Karte?

Donald A. Hoffmann, (U)8UXzoomNoch während seiner Armeezeit schickte Don einen Leserbrief an die QST, der im August 1919 veröffentlicht wurde:
"Hier ist eine kleine Idee - nur eine Anregung -, dass jene Leute, die über eine Funkausrüstung für Weitverbindungen verfügen, eine als Formular gestaltete Postkarte (im US-Standardformat) herstellen, etwa nach diesem Beispiel [Tabelle: Rufzeichen der eigenen und der Gegenstation, Datum, Uhrzeit, Empfangsrapport, Beschreibung der eigenen Station und Anfrage über die Ausstattung der Gegenstation]. Für jede neue Verbindung sollen solche Karten an Stationen in größerer Entfernung geschickt werden. Auf diese Weise könnte man zahlreiche neue Relais-Verbindungen entdecken. Wer eine solche Karte bekommt, archiviert sie. Ich habe dieses Verfahren ausprobiert und zahlreiche zustimmende Reaktionen erhalten."

Die Anregung wird aufgegriffen
Während des Kriegs war Amateurfunk verboten. Bei der Neuzulassung Ende 1919 griffen US-Amateure Dons neuerlichen Vorschlag "Wie man eine QSL gestaltet" begeistert auf - zunächst für "Relais-Verbindungen" innerhalb der USA, bald auch für alle anderen Kontakte.
In der Ausgabe vom 5. Mai 1923 reproduzierte die "Wireless World" eine Postkarte der US-Station 8ML mit dem Hinweis: "Dies ist eine jener eigens gedruckten Karten, die unter den Mitgliedern der ARRL in Amerika zirkulieren und den Empfang von Funkexperimenten bestätigen." Diese Mitteilung war mit dem Vorschlag verbunden, Vergleichbares auch in Großbritannien einzuführen.



Download [40.7 KB]Der Artikel in der QST im vollen Wortlaut [PDF , 40.7 KB]

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