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oe1_dl_2018

ORF Ö1 - Digital Leben

16.02.

oe1_dl_2018Jeden Montag bis Donnerstag informiert Digital Leben in Ö1 über Chancen, Risiken und (un)erwünschte Nebenwirkungen von Internet, Digitalkamera und Computerviren
Archivnummern: AP/m_mm1/oe1_dl_2018_(Sendedatum)
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Datum Inhalt Dauer
02.01 Mensch-Maschine-Symbiose - Partnerschaft mit Künstlicher Intelligenz Dass Maschinen präziser arbeiten und stärker sind als Menschen, ist ein alter Hut. Dafür wurden sie schließlich gebaut. Dass Maschinen als künstliche Intelligenzen jedoch unsere kognitiven Fähigkeiten übertreffen könnten, schreckt viele Menschen ab. Wieso wir künstliche Intelligenz aber nicht als Konkurrenz betrachten, sondern vielmehr eine kreative Partnerschaft eingehen sollten, beschreibt der Autor Edward Lee in seinem Buch "Plato and the Nerd". Der Professor für Computerwissenschaften an der Universität Berkeley war im Dezember zu Gast an der Technischen Universität Wien, Sarah Kriesche war dabei. 04:50
03.01 34C3: Chaos Communication Congress - Zwischen IT Security, Gesellschaftspolitik und Selbstvergewisserung Er ist ein Fixpunkt im Kalender von Hackern, Netz- und Technikaktivistinnen und IT Experten. Der deutsche Chaos Communication Congress. Seit 1984 lockt er zwischen Weihnachten und Neujahr tausende Besucherinnen und Besucher an. Mit dem heurigen Motto "Tu Wat" dockte er beim aktivistischen Gründungsaufruf des Chaos Computer Clubs an. Vier Tage lang gab es in unzähligen Vorträgen und Treffen einiges zu diskutieren und aufzudecken: Sicherheitslücken im Onlinebanking, bei Stromtankstellen oder Staubsaugerrobotern. Tipps gab es auch für Reisende um persönliche Daten an der Grenze zu schützen. Aus Leipzig berichten Kristin Kielon und Michael Voss. 04:52
04.01 Risiko Computerchip - Die Folgen der Sicherheitslücke Ein Designfehler in Computerchips sorgt derzeit für Aufregung und Unsicherheit. Durch den Hardwarefehler werden weltweit Milliarden an Computer und mobile Geräte angreifbar. Hacker können so zum Beispiel Passwörter stehlen. Das Desaster betrifft Platzhirsch Intel aber auch andere Chiphersteller. Die Tech Industrie arbeitet derzeit an Lösungen in Form von Softwareupdates. Rund um die Sicherheitslücke zirkulieren allerdings jede Menge Gerüchte. Was man bisher weiß, fasst Sarah Kriesche zusammen. 04:55
08.01 Digital-Therapie gegen Spinnenphobie - Virtual Reality als Medikament Die Hausspinne ist zwar die größte heimische Spinnenart, aber völlig harmlos. Menschen mit Spinnenphobie sehen das allerdings ganz anders - der Anblick der dürren, behaarten Spinnenbeine reicht, damit ihr Blutdruck in die Höhe schnellt und Panik aufkommt. Die Arachnophobie ist eine von vielen Angststörungen, die Menschen das Leben schwer machen können. Eine Grazer Psychotherapeutin und ihr Ehemann, ein Mediziner, therapieren die Spinnenphobie mit technischer Hilfe: Sie konfrontieren die Patientinnen und Patienten mittels Virtual Reality mit den Objekten ihrer Angst. Wie, berichtet Sylvia Andrews. 04:52
09.01 Im Rennen um das autonome Auto 1) Die CES beginnt in Las Vegas Heute hat in Las Vegas die Elektronikmesse CES begonnen. Ging es dort früher vor allem um Fernsehgeräte und klassische Unterhaltungselektronik, entwickelt sich die Leistungsschau in der Wüste von Nevada nun immer mehr zur Mobilitätsmesse. Und deshalb zeigen heuer besonders viele Autohersteller ihre Vorstellungen von der automobilen Zukunft. Aus Las Vegas berichtet Marcus Schuler. 2) Bald Sicherheitsupdate für Intel-Computerchips Erst in der Vorwoche wurden massive Sicherheitslücken in Computerchips von Intel, AMD und ARM bekannt. Nunmehr hat Intel angekündigt, dass in den nächsten Tagen Sicherheitsupdates für 90 Prozent der Intel-Produkte verfügbar sein werden. Indessen zweifeln Expertinnen und Experten noch immer, ob sich die technische Panne überhaupt durch Software beheben lässt oder die Chips nicht überhaupt ausgetauscht werden müssten. Forscher unter anderem von der TU Graz hatten gezeigt, dass es durch die Sicherheitslücke möglich ist, sich Zugang zu Passwörtern, Krypto-Schlüsseln oder Informationen aus Programmen zu verschaffen. 04:52
10.01 Computerspiele machen Werte 1) Games und ihre demokratischen Wirkungen Computerspiele sind von Superheldinnen, Archäologinnen, Prinzen oder Soldaten geradezu übersät. Dazu kommen wiederkehrende Narrative, wie etwa Zombies, die die Menschheit ausrotten, böse Firmen oder verrückte Professoren. In wie weit diese Erzählungen dazu beitragen, kollektive Identitäten und Werte in der Gesellschaft zu etablieren, das erforscht Eugen Pfister von der Akademie der Wissenschaften. Sarah Kriesche hat sich mit ihm getroffen und über Spiele als subtile Weltvermittler gesprochen. 2) Aus für Bitcoin-Mining in China? China ist das Land des Bitcoin-Minings - nicht zuletzt wegen der geringen Stromkosten für die energieintensive Erzeugung der Kryptowährung. Die chinesischen Bitcoin-Miner sollen von den lokalen Behörden zu einem geordneten Ausstieg aus dem Bitcoin-Schürfen gedrängt werden. Das besagt ein geleaktes Dokument, das der Website Quartz zugespielt wurde. Derzeit werden auch zwei Drittel aller Bitcoin-Transaktionen über Computersysteme in China abgewickelt. 04:52
11.01 Killerroboter 1) Warum autonome Waffen verboten werden sollten Manche bezeichnen sie als die dritte Revolution in der Kriegsführung: die Entwicklung autonomer Waffen. Dazu gehören Killerroboter genauso wie der menschenlose U-Boot-Zerstörer "Sea Hunter" der US-Armee. Was am meisten beunruhigt: manche Kriegsmaschinen wie ein Maschinengewehr von Kalashnikov treffen bereits selbständig Entscheidungen über ihr Ziel - und damit möglicherweise über Leben und Tod. Aus diesem Grund haben erst im Vorjahr 100 Wissenschafterinnen und Wissenschafter von der UNO ein Verbot autonomer Waffen verlangt. Hintergründe zu den Killerrobotern von Isabella Ferenci. 2) Warnung vor Ping-Anrufen Vor sogenannten Ping-Anrufen warnt jetzt die Rundfunk und Telekom Regulierungsbehörde RTR. Die Anrufe von Mehrwertnummern kommen meist aus dem Ausland. Oft läutet das Handy nur einmal, wenn man zurückruft, entstehen teils sehr hohe Kosten. Also am besten bei unbekannten ausländischen Nummern. zB mit der Vorwahl +370 (Litauen), +882 (Satellitentelefon) oder +257 (Burundi), weder abheben, noch zurückrufen. 04:50
15.01 Elektronik spielen - Die Digi Play Days Bereits zum zweiten Mal hat die Julius Raab Stiftung Ende des Jahres die Digi-Play Days veranstaltet. Einen Tag lang wurde der neue Campus der Erste Bank in Wien-Simmering zu einem digitalen Spielplatz umgestaltet. Das Ziel: Kinder und Jugendliche sollen ein Gefühl dafür entwickeln, wie Technologien zusammenpassen, welche Probleme man damit lösen kann und auch welche neuen Berufsmöglichkeiten sich dadurch bieten. Und das alles greifbar und spielerisch. Isabella Ferenci berichtet vom digitalen Spielplatz. 04:52
16.01 Bitcoin unter Druck 1) China will Kryptowährung einschränken Die Kryptowährung Bitcoin ist gleichermaßen anarchistisch wie neoliberal und - manchmal auch kriminell. Schließlich wird sie von keiner Zentralbank ausgegeben, sondern zirkuliert ohne staatliche Kontrolle, oft auch vorbei an den Steuerbehörden. Das lassen sich einige Staaten jetzt allerdings nicht mehr gefallen und setzen die derzeit populärste Kryptowährung auf die eine oder andere Art unter Druck. Was sich jüngst getan hat, fasst Franz Zeller zusammen. 2) EU bekommt neue Supercomputer Die Europäische Union möchte künftig in neue Supercomputer investieren. Eine Milliarde Euro soll laut EU-Kommission der Aufbau einer Infrastruktur aus Hochleistungsrechnern kosten, wie Pascal Lechler berichtet. 04:44
17.01 Weniger Video mehr künstliche Intelligenz - Reuters Medientrends 2018 Das renommierte Reuters Institut an der University of Oxford wirft mit einem neuen Report einen Blick in die mediale Zukunft. Dafür wurden 194 Medienschaffende aus aller Welt über Trends und ihre Prognosen für das Jahr 2018 befragt. Für dieses Jahr tun sich demnach vier wichtige Themen auf: Medienhäuser fürchten die Dominanz der Plattformen, setzen vermehrt auf Abo-Modelle statt auf traditionelle Onlinewerbung, lassen den Videoboom hinter sich und wagen größere Experimente mit künstlicher Intelligenz. Anna Masoner hat sich in die digitalen Zukunftsaussichten vertieft. 04:46
18.01 Zukunft E-Mobilität? - Die Schattenseiten der Elektro-Autos Elektro-Autos und autonom fahrende Autos scheinen vielen die Lösung aller unserer Mobilitätssorgen. Für Alexandra Millonig, Raumplanerin und Mobilitätsforscherin am Austrian Institute of Technology AIT, tun sich damit aber neue Probleme auf. So könnten gerade umweltfreundliche Antriebe dafür sorgen, dass unsere Städte noch mehr als bisher mit Autos verstopft und zugeparkt sind. Mehr über die Schattenseiten der neuen Mobilität von Franz Zeller. 04:52
22.01 Forschen mit Lego - Ein Roboter- und Programmierwettbewerb für Schülerinnen und Schüler Forschen, Präsentieren und Programmieren: so kann man das Konzept der First Lego League zusammenfassen. Für diesen Bewerb treffen sich Schülergruppen im Alter von 9 bis 16 Jahren und treten zum Beispiel mit Legorobotern gegeneinander an, die Aufgaben zu lösen haben. Heuer steht die First Lego League unter dem Motto "Hydro Dynamics - Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser ergründen". Was die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Lego aus dem Thema gemacht haben, hat sich Franz Zeller am Donnerstag beim Regionalbewerb in St. Pölten angesehen. 04:50
23.01 Singen ohne Ton als Plattform-Rezept 1) Die App Musical.ly Facebook und Twitter sind für junge Leute nicht mehr sonderlich attraktiv. Die haben längst eigene Plattformen. Dazu gehört etwa musical.ly. Diese App hat weltweit mehr als 150 Millionen hauptsächlich jugendliche Mitglieder. Musical.ly ist im Wesentlichen eine Plattform für Menschen, die gerne ihre Lippen zu Musik bewegen, als würden sie singen. Katharina Gruber hat mit einem heimischen musical.ly-Star gesprochen. 2) Fehlerhafte Intel-Sicherheitsupdates Intel kommt aus dem Chip-Schlamassel nicht heraus. Nachdem Anfang des Jahres eine gröbere Sicherheitslücke bekannt wurde und die Firma Sicherheitsupdates auslieferte, macht sie jetzt einen weiteren Rückzieher. Die Updates sind fehlerhaft, so Intel in einer Aussendung. Unter anderem führen sie zu vermehrten Neustarts der Systeme. Deshalb empfiehlt Intel, auf neuere Updates zu warten. 04:46
24.01 Verfallsdatum: 7 Tage 1) Öffentlich-Rechtliche im Netz Die Spielregeln für öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland werden künftig gelockert. Für das Publikum heißt das u.a.: die 7 Tage-Löschfrist für Online-Inhalte von ARD, ZDF und Deutschlandradio soll wegfallen. Videos und Audios können künftig länger im Netz abrufbar sein, bisher mussten die Sender ihre Inhalte - mit Ausnahmen - eine Woche nach ihrer Ausstrahlung wieder aus dem Angebot löschen. Hierzulande ist das noch die gängige Praxis, das ORF-Gesetz sieht eine 7-Tages-Behaltefrist vor. Wie öffentlich-rechtliche Medien sich im digitalen Zeitalter weiterentwickeln könnten, berichtet Julia Gindl. 2) EU-Abgeordnete warnen USA vor Zugriff auf europäische Personendaten EU-Abgeordnete aus unterschiedlichen Fraktionen haben die USA heute vor einer Verletzung europäischer Grundrechte gewarnt. US-Behörden wollen von amerikan. Unternehmen einen direkten Zugriff auf in Europa gespeicherte Personendaten. Ob das nach amerikanischem Recht erlaubt ist, will der Oberste Gerichtshof der USA bis zum Sommer klären. Ein solcher Zugriff wäre mit der europäischen Grundrechte-Charta nicht vereinbar. 04:51
25.01 Privatklage ja, Sammelklage nein 1) EuGH entscheidet über Verfahren Schrems gegen Facebook Max Schrems gegen Facebook geht in die nächste Runde: Heute Vormittag hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden, in welcher Form der österreichische Jurist den US-Konzern wegen Datenschutzverletzungen klagen kann. Demnach darf Schrems zwar in Wien eine Privatklage einreichen, die geplante Sammelklage lehnt der EuGH aber ab, wie Julia Gindl berichtet. 2) Kassenloser Amazon-Supermarkt Amazon hat am Montag einen Mini-Supermarkt eröffnet, der nahezu ohne Personal und vor allem ohne Kasse auskommt - praktischerweise im Erdgeschoß der Firmenzentrale in Seattle. Beim Betreten muss man sich mit einer App des Konzerns registrieren. Die Abrechnung passiert automatisch - wie, schildert Marcus Schuler. 04:52
29.01 Teurer einkaufen, länger suchen 1) Der Preis der Internetverweigerung Wer sich einmal in die Denke des Internets eingelebt hat, der weiß: mit dem Netz geht vieles schneller und oft auch günstiger. Das merkt man spätestens, wenn man die Preise für Reisen oder Geschirrspüler vergleicht. Aber auch wenn heute viele Menschen mit dem Internet in der Hosentasche herumlaufen und quasi ständig verbunden sind: Nicht jeder hat einen Internetzugang. In Österreich sind 15% aller Haushalte noch nicht am Netz. Was diesen "Offlinern" entgeht, hat sich vor kurzem die Arbeiterkammer Wien angesehen. Details dazu von Lukas Plank. 2) Schrems schafft Grundfinanzierung für NOYB Seit Samstag steht zumindest die Grundfinanzierung für Max Schrems Datenschutzorganisation NOYB. Mit 250.000 Euro Startkapital kann er sein "Europäisches Zentrum für Datenschutz" starten und damit für Bürgerinnen und Bürger auch Klagen einbringen, wenn ihre Grundrechte verletzt wurden. Die Crowdfunding-Kampagne für NOYB geht unter dem Titel "Investiere in deine Privatsphäre!" auf der Plattform Kickstarter noch bis zum 31. Jänner. 04:50
30.01 Im Kopf der Cybergauner 1) Wie Online-Betrüger ticken Wer als Cyberkrimineller besonders geschickt ist, räumt eine Kryptobörse wie Coincheck in Japan aus. Die Gauner haben Token im Gegenwert einer halben Milliarde Dollar gestohlen. Aber Cybercrime gibt es auch hierzulande - allein 2016 haben sich Erpressungsversuche mit Verschlüsselungssoftware fast vervierfacht. Wer sind diese Leute, die Passwörter oder Bankdaten stehlen? Diese Frage hat ein Forschungsprojekt der Fachhochschule St. Pölten beleuchtet, wie Sarah Kriesche berichtet. 2) Phishing-Mails werden raffinierter Phishing-Mails werden nicht seltener, wie manchmal behauptet, sondern raffinierter. Das berichtet heute heise.de. Um den Absender besonders echt aussehen zu lassen, nutzen die Cyberkriminellen auch Informationen aus Datenbanken. Mit Erfolg: Die Adressaten klicken häufiger auf die Links und geben öfter ihre Bank- oder Kreditkartendaten preis. 04:50
31.01 Wir-geben.org 1) Online-Plattform für Sachspenden schafft Arbeitsplätze Was tun mit dem zu klein gewordenen Glitzerminirock, mit den wenig gebrauchten Skischuhen und dem Designer-Lampenschirm, der einen unangenehm an den Ex-Freund erinnert? Übers Internet an Liebhaberinnen verscherbeln? Oder vielleicht sinnvoll an ein Sozialprojekt spenden? Beides gleichzeitig kann man jetzt auf der Internetplattform wir-geben.org tun. Sie wurde von der österreichischen Sozialinitiative "Alpine Peace Crossing" in Kooperation mit dem Online Marktplatz willhaben.at ins Leben gerufen. Sachspenden werden online verkauft, der Erlös geht an Projekte, die Arbeitsplätze schaffen. Wie das funktioniert, berichtet Ulla Ebner. 2) 123456: "Change Your Password Day" Morgen am 1. Februar ist "Ändern Sie Ihr Passwort"-Tag. Die Zahlenfolge 123456 ist weltweit nach wie vor das beliebteste Passwort. Das deutsche Hasso-Plattner-Institut rät zu Passwörtern mit mindestens 10 bis 15 Zeichen, Ziffern und Sonderzeichen. Außerdem sollte man nie dasselbe Passwort für mehrere Konten verwenden. Das Potsdamer Informatikinstitut empfiehlt außerdem Wortkombinationen, die nicht im Wörterbuch zu finden sind. Um das Passwort zu ändern, muss man aber nicht auf morgen warten. 04:48
01.02 Wir schwimmen beim Thema Internet 1) Wie Kinder und Eltern das Netz erleben Ein Tag, um das Bewusstsein für Gefahren, Chancen und Herausforderungen durch das Internet und digitale Medien zu schärfen: das ist der Safer Internet Day am kommenden Dienstag. Die EU-Initiative mit dem Namen "saferinternet.at" nahm das zum Anlass, eine Studie über "Digitale Medien im Volksschulalter" zu präsentieren. Kinder von 6-9, sowie Eltern haben dafür erzählt, wie sie digitale Medien nutzen und wo es Unsicherheiten in der Nutzung wie auch der Erziehung gibt. Sarah Kriesche war bei der Studienpräsentation heute Vormittag dabei. 2) EU-Beobachtungsstelle für Blockchain-Technologien Die EU hat eine Beobachtungsstelle für Blockchain-Technologien eingerichtet. Die Technik, die auch im Hintergrund vieler Kryptowährungen steht, macht Verträge ohne Anwalt möglich. Am häufigsten wird die Blockchain derzeit im Finanz- und Bankensektor eingesetzt. Ziel der Beobachtungsstelle ist es, Risiken und Potenzial der Technik auszuloten, wie Digital-Kommissarin Marya Gabriel sagte. 04:52
05.02 Stromnetz am Leistungslimit - Energie-Engpassmanagement Modernes Leben ist ohne Strom undenkbar. Das fällt uns allerdings kaum mehr auf, weil die unsichtbare Energie so selbstverständlich geworden ist - und weil es vor allem in Österreich kaum Ausfälle gibt. Tatsächlich stößt das Stromnetz in den letzten Jahren aber immer mehr an seine Leistungsgrenzen. Von vielen unbemerkt bildet sich dies auch im Strompreis ab. Details dazu von Franz Zeller. 04:43
06.02 Technik für Kinder mit Autismus 1) Projekt "Outside The Box" Unter dem Motto "Outside The Box" haben Wissenschaftler der Technischen Universität drei Jahre lang gemeinsam mit autistischen Kindern Technologien entwickelt, die die Kinder im Alltag unterstützen sollen. Herausgekommen ist dabei aber kein einheitliches Produkt, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass unterstützende Technologien vor allem individuell sein müssen. Es kommt nicht nur auf die Technologie an, sondern auch darauf, wie diese entsteht, berichtet Lukas Plank. 2) Ratgeber "Apps für 1 bis 11" - Safer Internet Day 2018 Kinder und Eltern in der Online-Welt unterstützen soll der Ratgeber "Apps für 1 bis 11", den der Verein österreichischer Internetprovider ISPA zum heutigen Safer Internet Day veröffentlicht hat. Die Tipps zu geeigneten Kinder-Apps oder technischen Kindersicherungen gibt es unter ispa.at/kinderapps. 04:50
07.02 Bitcoins in Afrika - Boom oder Blase? Es geht bergab: der Bitcoins Kurs fiel in den vergangenen Tagen weit unter 7000 US Dollar. Längst schon warnen Ökonomen und Banken in aller Welt vor dem Anlagespiel mit der Kryptowährung. China hat den Zugang zu sämtlichen Bitcoin Börsen gesperrt und auch Nigeria überlegt den Handel mit Bitcoins einzuschränken. Doch gerade junge Menschen in vielen afrikanischen Ländern lassen die die jüngsten Entwicklungen kalt. Die Erfolgsgeschichten verschiedener Investoren sorgen für einen ungebrochenen Hype, zum Beispiel in Kenia berichtet Linda Staude aus Nairobi. 04:45
08.02 Chinas Super-App "WeChat" - Betriebssystem und Überwachungsalbtraum Ob Facebook, Twitter, Amazon, oder Ebay: die Infrastruktur unserer digitalen Welt stammt fast ausschließlich aus dem Silicon Valley. Und entsprechend sind wir auf dortige Neuigkeiten fixiert, wenn irgendein kapuzentragender CEO auf einer großen Bühne Neuigkeiten verkündet. Sehr viel seltener schauen wir dafür in den Osten. Heute werfen wir einen Blick nach China und schauen uns die App WeChat an: WeChat ist nicht nur eine App, sondern eine Art Betriebssystem für das Leben in China - genutzt wird sie von fast einer Milliarde Menschen. Was die Super-App drauf hat und warum Facebook WeChat sehr genau beobachtet, erzählt Anna Masoner, sie hat im Herbst mehrere Wochen in China verbracht. 04:48
12.02 Security Princess - Auftrags-Hackerin bei Google Wenn sich jemand "Security Princess" nennt, dann ist entweder Fasching in der IT-Branche, oder die Betroffene arbeitet bei Google, das für seine phantasievollen Titel bekannt ist. Für Parisa Tabriz trifft Letzteres zu. Sie war Beraterin im Weißen Haus für Digitale Services, hielt in Harvard Vorlesungen und arbeitet mittlerweile als Sicherheitsexpertin für Google. Die Job-Bezeichnung "Security Princess" fand sie jedenfalls interessanter als " Information Security Engineer". Tabriz ist für die Sicherheit des Google-Browsers "Chrome" verantwortlich und leitet das Team von "Project Zero" - das ist eine Gruppe hochrangiger Sicherheitsexperten, die immer wieder für Schlagzeilen sorgen. Sarah Kriesche mit einem Porträt der Sicherheits-Prinzessin. 04:44
13.02 Datenübertragung per Licht 1) Li-Fi als Alltagstechnologie? Wer drahtlos Daten übertragen möchte, muss dafür nicht unbedingt Funkwellen nutzen. Es geht auch mittels Licht: Li-Fi nennt sich die Technologie. Dabei werden die Signale durch das blitzschnelle Ein-und Ausschalten einer Lichtquelle mehr oder weniger gemorst. Wie wir Licht als Datenüberträger in unserem Alltag künftig vermehrt nutzen könnten, das war Thema des ersten internationalen Li-Fi Kongresses in Paris. Unser Frankreich-Korrespondent Christophe Kohl hat sich dort nach interessanten Projekten umgesehen und unter anderem ein vielversprechendes Lichtschloss entdeckt. 2) Mehr Strom für Bitcoin-Erzeugung als für Haushalte Island leidet unter hohem Stromverbrauch. Schuld daran ist nicht die Kälte, sondern die große Anzahl von Bitcoin-Minern, die sich im Land niedergelassen haben. Wie der Sprecher eines isländischen Energieversorgers sagte, werden die Bitcoin-Erzeuger heuer mehr Strom als die Privathaushalte Islands verbrauchen. 04:51
14.02 Ex-Mitarbeiter gegen Facebook 1) "Center for Humane Technology" gegründet Über allzu viele positive Schlagzeilen kann Facebook momentan nicht jubeln, im Gegenteil. Nun stellen sich auch prominente ehemalige Mitarbeiter gegen die Plattform. Im Silicon Valley haben sie zusammen mit Investoren von Facebook und Google das "Center for Humane Technology" gegründet. Sie möchten damit gegen negative Auswirkungen sozialer Netzwerke und von Smartphones vorgehen. Sieben Millionen Dollar hat die Gruppe bereits für eine Kampagne namens "Die Wahrheit über Tech" gesammelt, um damit Schüler, Lehrer und Eltern anzusprechen. Aus dem Silicon Valley berichtet Marcus Schuler. 2) Cryptojacking als größtes Sicherheitsproblem im Netz Rund 4000 staatliche Webseiten in den USA und Großbritannien wurden zu Geldmaschinen umgebaut. Kriminelle haben Seiten wie jene des UK National Health Service mit einer Browsererweiterung infiziert, die auf den Rechnern der Besucher - ohne deren Wissen - Kryptowährungen schürft. Konkret wurde die Software Coinhive ausgeführt, von der wir wiederholt berichtet haben. Cryptojacking, wie sich das Verfahren nennt, stellt nach Ansicht von Experten mittlerweile das größte Sicherheitsproblem im Internet dar, noch vor Ransomware, die von den Besitzern infizierter Computer Lösegeld fordert. Coinhive sei derzeit die dominanteste Schadsoftware im Netz, so Sicherheitsforscher der Firma Check Point. 04:52
15.02 Schattenprofile im Netz - Vorhersagen über Nicht-Nutzer Es gibt Menschen, die sind nicht in sozialen Netzwerken wie Facebook registriert und die versuchen möglichst wenig digitale Spuren im Netz zu hinterlassen. Facebook könnte diese Nicht-Nutzerinnen und Nutzer trotzdem kennen. Denn über registrierte Freunde und Bekannte und deren öffentlich zugängliche Informationen kann Facebook Daten sammeln. Dass relativ wenig Daten reichen, um auch recht persönliche Dinge über Nicht-Nutzer einer Plattform herauszufinden und um ein Schattenprofil zu erstellen, hat ein Komplexitätsforscher vom Wiener Complexity Science Hub bewiesen. Isabella Ferenci hat mit ihm über Selbstbestimmung in der digitalen Welt gesprochen. 04:44

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