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hsp_sammler

gesammelte Hörspiele

17.04.

Archivnummern: AP/h_hs/hsp_sammler_(Dateiname)
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Datei mp3 Datum Inhalt Quelle Dauer
tschech 1959 Anton Tschechow Onkel Wanja R: Herbert Greosse. M: Wolfgang Heinz, Karl Paryla, Erika Pelikowsky - Hörspiel. Produziert im Rundfunk der DDR. Anlässlich seines 100. Todestages. - Mehrere Mitwirkende kamen von der „Russischen Stunde“ von Radio-Wien DLF 70:00
mord 06.01.1968 Mitternachtskrimi Mord im Studio Eins Zum 50-jährigen Jubiläum gibt es ein Wiederhören mit dem ersten Nacht-Krimi, den der Deutschlandfunk am Samstag, dem 6. Januar 1968 ausstrahlte. Darin geht es um nichts weniger als das Schlimmste, das dem Rundfunk je passiert ist DLF 34:27
fahrstunde NN Werkstatt Hörspiel: Fahrstunde. A: Dezső Monoszlóy; Sprecher: Peter Frick, Christian Futterknecht, Hermann Kutscher, Ingrid Malinka, Isolde Rektenwald, Erna Schickl, Lizzi Steirer; Aufnahme, Schnitt: Brigitte Schneider; Tontechnik: Werner Sedlacek; Regie: Peter Leidenfrost NN ( linkext. Link ) 43:42
was_senden 01.10.2012 Was sollen wir überhaupt senden? Eine Stimmencollage von 1970 zur Lage des Rundfunks: ein ehemaliger Rundfunkintendant, Redakteure, Kritiker, Meinungsforscher - sie alle stellen die Frage: Was sollen wir überhaupt senden? Hörspiel von Helmut Heißenbüttel "Wie wir es drehen und wenden" - Ein Radio-Orakel für digitale Zeiten Mit Wolfgang Hagen und Thomas Meinecke (was_senden.doc) DLRK 54:24
radionapping 08.10.2012 RadioNapping Kriminalhörspiel. Ostberlin, Anfang der 1990er Jahre: Der stille Alexander Karff arbeitet im Archiv des Senders RADIO D, der nun privatisiert werden soll. Seine große Zeit hatte Karff vor mehr als 35 Jahren, als er ein beliebter Moderator des DDR-Rundfunks war. A: Andreas Knaup (radionapping.doc) DLRK 54:29
plagiat_saga 20.11.2012 "Europa, eine Plagiate-Saga" A: Till Müller-Klug. Mit Matthias Matschke, Marleen Lohse, Axel Wandtke, Nina Petri, Martin Brambach u.a. Regie: Thomas Wolfertz (plagiat_saga.doc) Ö1 56:43
medienkritik 13.12.2012 Heute ist Mittwoch, der 10. Dezember A: Eran Schaerf. Mit: Peter Veit, Regie: Eran Schaerf (Produktion: BR 2009) (medienkritik.doc) SWR2 46:15
letzte_sendung 04.08.2013 Die letzte Sendung A: Benjamin Kuras, aus dem Englischen von Hubert von Bechtolsheim. R: Günther Sauer. Mit: Hans-Georg Panczak, Sabine Postel, Lothar Rollauer, Manfred Seipold u. a. (SR 1982) (letzte_sendung.doc) SR2 55:49
cordoba 13.10.2013 Cordoba Juni 13.45 Uhr A: Ror Wolf (hr 1979) SR2 43:51
ruttmann 19.10.2013 Ruttmann und Konsorten - Radioszenario über die frühen Beziehungen zwischen Hörspiel und Film Bei seiner viel zitierten Definition der Radiokunst hatte sich Kurt Weill bereits 1925 von der Montagetechnik des Films inspirieren lassen. Um aber Tonaufnahmen wie Filmbilder bearbeiten zu können, brauchte der Rundfunk ein geeignetes Aufzeichnungsverfahren. A: Hermann Naber (DLF 2008) DLF Hörspiel 99:15
russ_salat 26.10.2013 Russischer Salat Im russischen Dienst der BBC London sinkt während einer Livesendung der Moderator tot vom Stuhl. Ein mittleres Chaos bricht unter den Redakteuren aus, weniger wegen des Toten als wegen der zu improvisierenden Fortführung der Sendung. Der herbeigerufene Arzt stellt Tod durch Vergiftung fest. Keine leichte Aufgabe für Inspektor Goldberg von Scotland Yard, denn des Mordes verdächtig ist so ziemlich jeder in der Redaktion. Aber nachdem das Opfer als Agent entlarvt wird und auch sämtliche Redakteure ihre Zugehörigkeit zu den verschiedensten Geheimdiensten offenlegen, gelingt es dem Inspektor in gewohnter Meisterschaft, den Täter zu überführen. – A: Benjamin Kuras. Aus dem Englischen von Hubert von Bechtolsheim. R: Peter von Wiese. Spr.: Elert Bode, Manfred Günther, Evelyn Opela, Emmerich Schaeffer, Reiner Scheibe u. a. (SR 1986) (russ_salat.doc) DLF 49:38
anfaenge 27.10.2013 Von Sprachstellern, Schallspielern und Radiopionieren - Die Anfänge des Hörspiels in Deutschland Als im Oktober 1923 der erste deutsche Sender in Berlin seinen Betrieb aufnahm, sollte er für Information, Unterhaltung und Belehrung sorgen. Von Radio-Kunst war nicht die Rede. Doch kaum neigte sich das erste Rundfunkjahrzehnt seinem Ende zu, hatte das neue Medium die Szene gründlich verändert. Schriftsteller waren zu Sprachstellern, Schauspieler zu Schallspielern und Kulturpessimisten zu Radiopionieren geworden. Das neue Medium war in eine krisengeschüttelte Kulturszene eingebrochen und hatte völlig neue Akzente gesetzt. Fast alles, was es an Radioformen bis heute gibt, war erfunden, und das Hörspiel galt als die "Krönung des Funks", bis die Nazis 1933 den Anfängen ein Ende setzten. A: Wolfram Wessels. Mit Marietta Bürger, Thomas Franke, Peter Lieck, Jürg Löw, Philipp Schepmann. Ton: Klaus Peter Hajek (DLF 1998) (anfaenge.doc) DLRK 88:57
butcher 17.02.2014 Butcher‘s Block. Beim Radiosender einer fernen deutschen Enklave bereitet man eine Koch-Show vor. Doch wie kann man kochen, wenn Aufstände stattfinden? Bei Radio Deutschland, dem Programm einer deutschen Enklave irgendwo am Ende der Welt, bereitet man eine Koch-Show vor. Doch einiges geht schief: Der Land Rover mit den Zutaten wird an einer Straßensperre aufgehalten und bis auf die Maskenbildnerin ist kein externer Mitarbeiter zum Dienst erschienen. Während draußen auf den Straßen ein ethnischer Konflikt brodelt, zeigt sich auch im Sender, dass der Schein trügt: Der Radio Deutschland-Moderator hat seine Familie durch die Aufständischen verloren, die Maskenbildnerin ist Aktivistin des Radiosenders "Radio Freie Südstadt" und somit in großer Gefahr. Gemeinsam mit dem aus Ostwestfalen eingeflogenen Koch, einem Spezialisten für die Krisenküche, bereiten sie live eine Kürbissuppe zu. Hörspiel von David Lindemann. Regie: der Autor. Mit: Ulrich Matthes, Jürgen Kuttner, Jule Böwe. Ton: Lutz Pahl. Produktion: DKultur 2014 (Ursendung) (butcher.doc) DLRK 54:42
weimar 08.03.2014 Welle, du Wunder, wir grüßen Dich - Die Anfänge des Hörspiels in der Weimarer Republik A: Wolfram Wessels. Mit Sabina Trooger, Beate Himmelstoß, Detlef Kügow und Joachim Höppner, Realisation: Wolfram Wessels, BR 1991 (weimar.doc) BR 2 82:55
kraus 06.04.2014 Die letzten Tage der Menschheit Nach der Tragödie von Karl Kraus. Mit: Ursula Langrock, Fränze Roloff, Kurt Buecheler, Wolfgang Büttner, Stephan Hermlin, Siegfried Lowitz u.v.a. Komposition: Wolfgang Rudolph, Hörspielbearbeitung: Stephan Hermlin, Regie: Theodor Steiner. (Produktion: HR 1947/64) SWR2 202:30
knallfunken 16.062014 Knallfunken - Oder der Missbrauch von Heeresgerät Funker und Missbrauch von Heeresgerät - ein Rückblick auf die Transformationen des Ersten Weltkrieges und seine nachfolgende Repräsentation im Hörspiel. Die Geschichte des Krieges in den akustischen Aufzeichnungs- und Übertragungsmedien beginnt vor Radio und Hörspiel. Kaiser Wilhelms II. berühmte Kriegsrede an das deutsche Volk ("Es muss denn das Schwert nun entscheiden") vom 6. August 1914 wurde zwecks Überlieferung nachträglich einem Fonografen anvertraut. Der Erste Weltkrieg war auch Geburtshelfer des Radios als Echtzeitmedium. Der gerne zitierte Terminus vom Radio als 'Missbrauch von Heeresgerät' geht auf die Funker des Ersten Weltkriegs zurück, die nicht nur militärische Meldungen über ihre Funkgeräte sendeten, sondern auch Zeitungsartikel vorlasen und Unterhaltungsmusik brachten. 'Knallfunken' blickt auf die Transformationen des Krieges und seiner Repräsentation im Hörspiel zurück. A: Jochen Meißner, Mit: Astrid Meyerfeldt, Bernhard Schütz, Ton: Lutz Pahl, Produktion: Deutschlandradio Kultur 2009 (knallfunkden.doc) DLRK 54:56
redizier 19.05.2015 Die Reise nach Redizier oder Im Schein der Innenlampe Hörspiel von Jörg W. Gronius und Bernd Rauschenbach. „Die Reise nach Redizier“ ist eine Reise mit dem Radio durch das Radio zu den unerreichbaren Quellen des Radios. Durch eine Direktübertragung aus der „Dichterstube“ der beiden Hörspielautoren Huflattich und Stümper wird der Hörer Zeuge der Entstehung des „Radiospiels“, das er im Begriff ist zu hören. Die Autoren, selbst Hörer ihres entstehenden Spiels, verlieren bald die Kontrolle über ihr Produkt, und die Reise nach Redizier scheitert im Radiogerät des Hörers. Indem sie unbekümmert mehrere Ebenen durcheinanderwirbeln, machen die Verfasser auf die besonderen Möglichkeiten des Mediums Radio aufmerksam. Da es kaum stofflich ist, liegt es der einbildenden Fantasie am nächsten, die sich im Nu ihre Räume schaffen und wieder verschwinden lassen kann. Mitwirkende: Volkert Kraeft, Otto Czarski, Thomas Frey, Georg Corten, Hermann Ebeling, Evelyn Hamann, Ulrich von Bock, Walter Bäumer, Susanne Eggers. Regie: Manfred Marchfelder (RB 1979) HR2 Kultur 38:57
moe 30.05.2015 "Come back, Liza". Von Terje Nordby. Ein Radiomoderator offenbart dem Publikum seiner täglichen Show unversehens seine Lebensgeschichte. Der bekannte norwegische Rundfunkmoderator Lauritz Moe sitzt mit seinem ständigen Mitarbeiter, einem schweigsamen Ziehharmonikaspieler, im Studio, um seine tägliche Show abzuwickeln. Aber heute verläuft die Sendung anders als sonst, weil Moe den Zuhörer/innen unversehens seine tiefsten Geheimnisse offenbart. Mit schwarzem Humor erzählt er von Demütigungen in der Kindheit, davon, dass er von seinem Vater verlassen wurde und von den alles andere als romantischen Seiten des Seemannslebens. Und von einer Eifersucht, die so groß und so finster ist, dass sie einen Mann veranlasst, einen anderen zu töten. Schließlich gerät er mit einer Nacherzählung der Heimkehr des Odysseus in eine mythische Sphäre, in der das Leben zu einer Geschichte wird und Geschichten wahr werden. Lauritz Moe untermalt seine Lebensgeschichte mit bekannten Rocksongs von u.a. Led Zeppelin, The Doors, Otis Redding und Harry Belafonte. Mit: Wolfram Berger, Komposition: Krysztof Dobrek, Regie: Nikolaus Scholz (ORF 1999). Ö1 Hörspiel-Galerie 59:47
quotenkiller 24.08.2015 "Struggle for Life" - Quotenkiller Kriminalhörspiel von Christoph Güsken (quotenkiller.doc) DLRK 52:53
viola 03.10.2015 Hörbild mit Viola. Wie Lutz Seiler in 'Kruso' den Deutschlandfunk hört Ein Röhrenradio der Marke Violetta in der Rolle des Küchenradios: die Drehregler fehlen, die Bespannung des Lautsprechers ist verkrustet von uraltem Fett, die elfenbeinfarbenen Tasten sind zertrümmert, aber es empfängt: den Deutschlandfunk "mit einer Unnachgiebigkeit, wie sie Kriegsversehrten nachgesagt wird, die trotz schwerer Verletzung weiter und weiter kämpfen". Lutz Seilers Roman 'Kruso', erschienen 2014, ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis, spielt im Sommer 1989 auf Hiddensee, der Insel, die schon außerhalb der Zeit und "jenseits der Nachrichten" liegt. Im Mittelpunkt des Geschehens Ed Bendler, Saisonkraft als Abwäscher im VEB-Betriebsferienheim 'Zum Klausner', begleitet von einem Sendetag im Deutschlandfunk. Ed ist Student der Philologie mit besonderer Leidenschaft für Fühmann und Rimbaud, Trakl und Novalis. Matthias Sträßner stellt Roman und Sendemitschnitt, literarische Fiktion und Mitschnitt-Wirklichkeit nebeneinander und befragt Lutz Seiler nach seinen Radioerinnerungen in den Schicksalswochen des Jahres 1989. A: Matthias Sträßner, Regie: Claudia Kattanek DLF 49:13
meinradio 24.11.2015 "Mein Radio und Ich - Ein Hörstück zum Sendungsbewusstsein" von Bodo Hell (ORF 2004) und "2x2 Sprechhaltungen" von Bodo Hell (ORF 1996) Es stehen gleich zwei Hörspiele des österreichischen Schriftstellers und Künstlers Bodo Hell auf dem Programm. Die Produktionen sind sehr unterschiedlich in ihrer Herangehensweise und Machart, die eine arbeitet mit O-Tönen, die andere mit Monologen (meinradio.doc) Ö1 58:53
lagerfeuer 25.03.2016 Hörspiel: Das Lagerfeuer der Nation ist aus. Oder: Was kommt nach der Glotze? (lagerfeuer.pdf) DLF 65:00
wuestenratten 06.05.2016 Wüstenratten Der Journalist Martin Shoreham wird von seinem Freund, dem Produzenten Charlie Price, gebeten, ein brisantes Drehbuch zu bearbeiten - "Desert Rats", eine Sammlung von Kriegserinnerungen aus dem Irak. Von John Gradwell; Übersetzung: Karin Rausch; Regie: Thomas Leutzbach; Redaktion: Georg Bühren WDR 3 53:56
90j_bachmann 25.06.2016 90. Geburtstag Ingeborg Bachmann - Ein Geschäft mit Träumen von Ingeborg Bachmann. Im Rahmen des Programmschwerpunktes zum 90. Geburtstag von Ingeborg Bachmann wird ihr erstes Hörspiel gesendet. Prod. Radio Rot-Weiß-Rot 1952 Ein Hörspiel-Klassiker und ein Stück Radiogeschichte: "Ein Geschäft mit Träumen" war Ingeborg Bachmanns erstes Hörspiel, basierend auf einer kurz davor entstandenen Erzählung. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete die junge Schriftstellerin im Script Department des von den USA kontrollierten Nachkriegssenders "Rot-Weiß-Rot" in Wien. Und hier produzierte man unter der Regie von Walter Davy auch den Genre-Erstling der damals 26Jährigen. Zum ersten Mal gesendet wurde er am 28. Februar 1952. Heute ist das parabelhafte Stück um einen kleinen Angestellten, dem man Träume um den Preis seiner Lebenszeit verkaufen will, nicht in erster Linie, aber doch, ein Zeitdokument. Die darin dargestellten autoritären Verhältnisse in der Arbeitswelt und die Unterwürfigkeit der Frauen erscheinen beklemmend antiquiert; die Bombenangriffe des 2. Weltkriegs stecken uns heute auch nicht mehr in den Knochen. Verstehen kann man das Stück auf vielerlei Weise: politisch-sozialkritisch als Auseinandersetzung mit der Wirtschaftswundergesellschaft und ihrer "Traumwäscherei", tiefenpsychologisch als gescheiterten Versuch einer Flucht in die Unwirklichkeit oder aktuell vielleicht als Aufruf zur Selbstermächtigung und zum souveränen Umgang mit Zeit. Den Schlüsselsatz diesbezüglich spricht der Traumverkäufer aus: "… Aber Sie werden wissen, dass Sie nirgends Träume für Geld bekommen. Sie müssen mit Zeit bezahlen. Träume kosten Zeit, manche sehr viel Zeit." Mit Wolf Neuber (Laurenz), Traute Servi (Anna), Eric Frey (Herr Mandl), Ulrich Bettac (Der Generaldirektor), Erich Schenk (Der Verkäufer der Träume) u.a., Regie: Walter Davy. Prod. Radio Rot-Weiß-Rot 1952. (siehe auch Repertoire 999 - linkext. Link ) Ö1 Hörspiel-Galerie 59:59
funkstille 20.09.2016 Funkstille Hörspiel von Anna Zett und Joshua Wicke, DLF in Kooperation mit der Schauspielschule Ernst Busch 2015; In der instrumentellen Transkommunikation werden elektronische Medien zu Werkzeugen der Kontaktaufnahme mit Gespenstern und anderen mysteriösen Wesen. Zwei Radiomacher sind dem Phänomen der paranormalen Tonbandstimmen auf der Spur. Mithilfe des Arbeitskreises für Jenseitskontakte versuchen sie, Nikola Tesla, den Erfinder der Funktechnologie, und Jeanne d’Arc, die Stimmenhörerin und katholische Patronin des Rundfunks, zu kontaktieren. DLF 45:30
sirius 18.01.2017 Sirius FM Hörspiel von Philip Stegers und Ulrich Bassenge. In diesem Hybrid aus Reportage und Science-Fiction-Hörspiel fliegt ein Expeditionsteam vom Sirius zur Erde. Seine Mission: Die Suche nach dem “Studio für Elektronische Musik”, jenem sagenumwobenen Soundlabor im WDR, in dem ab 1953 die Avantgarde der modernen Musik unter Führung von Karlheinz Stockhausen nie zuvor gehörte Klangforschung betrieb. (sirius.docx) WDR3 54:25
wellenreiter 02.02.2017 Wellenreiter Hörspiel von Tim Staffel. Ari ist 25 und CB-Funker. Die Station hat er von seinem Vater geerbt. Ari hockt im Keller, ist immer auf dem gleichen Kanal und erfindet sich in den Geschichten, die er erzählt, ein neues Leben. (wellenreiter.docx) WDR3 51:50
frisch 05.03.2017 Hörspiel Nun singen sie wieder - Versuch eines Requiems Leben und Sterben im Krieg. Von Max Frisch. Ein Chor gegen den Tod, der die verpassten Momente der Verständigung beklagt. Der Krieg macht Menschen zu Opfern und Tätern. Max Frisch verfolgt das Schicksal von Soldaten und Zivilisten und lässt sie nachsinnen: über ihre verlorene Vergangenheit, ihre geraubte Zukunft; über Gewissen und Gehorsam, über das Böse und die Schönheit der Welt. In einem Kloster begegnen sich Mörder wie Ermordete wieder: "Wir alle sind da, bis wir das Leben kennenlernen, das wir zusammen hätten führen können." Der Chor der Getöteten hebt an zu singen, wann immer Menschen schießen und sterben. (frisch.docx) DLRK 81:18
meta 06.03.2017 Radio Meta - Hörspiel von und mit Noah Sow Vier frei erfundene Formatradiosender bieten Nachrichten, katastrophale Interviews und natürlich viel Musik. Radio Meta: eine schlimme Radioshow über schlimme Radioshows. Präsentiert werden vier neue Beispiele für Formatradio: Radio Chauvi - da tönt es mächtig frauenfeindlich. Radio Monokultur - für uns, über uns, für uns daheim! - Wobei das Daheim ausschließlich Bayern heißt. Radio Rundfunk Alternatives Forum (RAF) - wo die linke Moderatorin endlich ernst genommen werden will. Schließlich Hit Radio Sick FM - mit Jingle-Frankie am Mikro, der eigentlich ins Fernsehen will. Musik, Moderationen, Studiogäste, Commercials und verunglückte Interviews - hier ist alles selbst erdacht, selbstgemacht und aus einer Kehle: Noah Sow! (meta.docx) DLRK 53:02
nashoerner 12.03.2017 Hörspiel Die Nashörner Von Eugène Ionesco, Regie: Wolfgang Spier, Produktion: RIAS Berlin 1962. Nashörner trampeln durch die Stadt. Sie sind manchem Bewohner nicht unähnlich. Ein frei herumlaufendes Nashorn, das ist nicht gut. Das ist sogar unsinnig. Aber es werden immer mehr: "Heute Morgen waren es sieben, jetzt sind es schon 17, bald werden es 32 sein!" Die Herdentiere bilden ein neues Kollektiv, das die Begriffe und Vorzüge des Menschseins auf die Probe stellt. Selbst der allseits respektierte Logiker unterwirft sich der Masse und wird Nashorn. Allein Herr Behringer versperrt sich der tierischen Bewegung. Einsam pocht der Büroangestellte auf die Überlegenheit seiner Spezies. (nashoerner.docx) DLRK 89:53
magnus 31.03.2017 "Sorgen Sie doch bitte dafür, dass ich etwas bekomme!" Der Überlebenskampf des Jack-London-Entdeckers Erwin Magnus Von Christian Blees, Regie: Maria Schüller. Erwin Magnus (1881- 1947) übersetzte in den 20er-Jahren fast das gesamte Oeuvre des in Deutschland bis dahin nahezu unbekannten Autors Jack London aus dem Amerikanischen ins Deutsche. Die Rechte hatte er zuvor exklusiv von der Witwe des Schriftstellers erworben. Die deutschen Übersetzungen wurden schnell zu Bestsellern, so dass Magnus - dessen Honorare an die Verkaufszahlen gekoppelt waren - in Berlin zunächst ein wohlhabendes Leben führen konnte. Dies änderte sich schlagartig, als Hitler an die Macht gekommen war: Der Jude Magnus erhielt Berufsverbot und emigrierte nach Skandinavien. Bevor er nach dem Krieg den Kampf um die ihm während der Nazizeit vorenthaltenen Tantiemen aufnehmen konnte, starb Magnus, völlig verarmt, am 31. März 1947 in Kopenhagen. Jahrelang führte seine Frau juristische Auseinandersetzungen mit den aktuellen deutschsprachigen Jack-London-Rechteinhabern - weitgehend vergeblich. (magnus.docx/pdf) DLF 49:50
frequenzen 29.05.2017 Kriminalhörspiel: Niedere Frequenzen Von Hannelore Hippe, Regie: Christoph Dietrich. Feature-Redakteur Paatsch, eine ungeliebte Instanz, stirbt an der Überdosis eines Medikaments. Kommissarin Dettke trifft auf Neid, Hass und Eitelkeiten. "Endlich was los beim Hörfunk", konstatiert Sekretärin Gunda Korwitz. Friedrich Paatsch ist tot, Herzversagen. Harald Rondeleux fand den Redakteur in einem Abhörraum, der junge Autor wollte mit ihm über sein neues Feature sprechen. Mord oder Selbstmord, das ist für Kommissarin Dettke die Frage, denn Paatsch starb an der Überdosis eines Medikaments. Weshalb aber ist die Sendung von Rondeleux plötzlich verschwunden? Und was ist mit dem Entwurf eines Briefes nach Wales? Spur oder Ablenkungsmanöver? (frequenzen.docx) DLFK 51:30

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