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Reaktionen aus aller Welt - Radio Österreich International aus Sicht des Publikums - Hörerpost

29.08.12

reaktionen_roiReaktionen aus aller Welt - Radio Österreich International aus Sicht des Publikums - Hörerpost

Die Publikumskontakte zwischen Kurzwellenstationen und ihren Hörer/innen zeichnen sich durch ein persönlicheres Verhältnis zu Station und Mitwirkenden aus, als dies bei nationalen Rundfunkstationen der Fall ist. Als Motivation der Kontaktaufnahme stehen touristisches Interesse, Faszination des Empfangs internationaler Rundfunkstationen, Interesse an Fremdsprachen oder Interesse an Geschehnissen der Weltpolitik im Vordergrund. Die persönlichen Gegebenheiten der Kurzwellenhörer/innen prägen den Kontakt und sind in QSL-Berichten, Anregungen, Kritik oder Fragen festzustellen, die an die Programmgestalter herangetragen werden.

Die Struktur des Programms von ROI nimmt Bezug auf die Zielgruppen "Österreich-Interessierte", österreichische Urlauber/innen und Auslandsösterreicher/innen. Die Programminhalte erfüllen informierende, touristische, vermittelnde, aufklärende und werbende Aufgaben. Gleichzeitig stellen die Kurzwellenausstrahlungen speziell für Auslandsösterreicher/innen eine emotionale Verbindung zur Heimat und mitunter die einzige Informationsquelle dar, um etwas über das Geschehen in Österreich zu erfahren. Dies trifft ebenso für Hörer/innen in Krisengebieten und ehemals kommunistischen Ländern zu, wie zum Beispiel der DDR. Das Programm ausländischer Kurzwellenstationen konnte nur unter schwierigen Bedingungen empfangen werden, so nicht ein generelles Verbot ausländischer Rundfunkstationen verhängt wurde. Der Kontakt zu diesen Kurzwellensendern stellte ein schwer durchführbares Risiko dar.
Es können durch diese Publikumskontakte wertvolle Einblicke in die soziodemographischen Hintergründe der Kurzwellenhörer/innen gewonnen werden.

Zu Beginn der Kurzwellenausstrahlungen erfolgte die Kontaktaufnahme hauptsächlich über den Postweg. Erst nach und nach haben elektronische Kommunikationsmittel wie Fax, E-Mail, virtuelle Gästebücher und Internetformulare an Bedeutung für die Publikumsrückmeldungen von Radio Österreich International gewonnen, die postalischen Zuschriften jedoch nie ersetzt.

Das Projekt "Hörerpost ROI" stellt ein Pilotprojekt dar, das erstmals die Bemühung unternimmt, die noch verfügbaren Publikumszuschriften von Radio Österreich International zu erfassen und zu sichten. Anhand ausgewählter Beispiele soll ein Bild der Hörer/innen des österreichischen Kurzwellensenders Radio Österreich International entworfen und der Sender aus Sicht des Publikums dargestellt werden. Die Zeitspanne des Projekts umfasst Zuschriften aus den letzten Jahren des eigenständigen Kurzwellenprogrammes und der nach 2003 von Ö1 getätigten Programmauswahl für "Radio Österreich 1 International". Berücksichtigt werden alle Sprachdienste und Zielgruppen des Kurzwellenprogrammes "Radio Österreich International" bzw. "Radio Österreich 1 International".

Durchführung des Projekts: Mag.a Barbara Volfing und Anna-Maria Ecker, Bakk.phil. (spanische Hörerpost)

Projektbeschreibung
Dieses Pilotprojekt hat untersucht, wie die Rezipienten von Radio Österreich International (ROI) definiert werden können und wie sich die Publikumsbindung zu einer Kurzwellenstation gestaltet.
Zur Durchführung des Projekts ist vorhandene Hörerpost in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch aus dem Zeitraum ca. Ende 1999 – bis Mitte 2003 analysiert worden. Jene Zuschriften, die von ca. 2006 bis Ende 2010 bei Radio Österreich 1 International eingelangt und für dieses Projekt zugänglich gewesen sind, wurden ergänzend gesichtet. Radio Österreich 1 International umfasst die Kurzwellenausstrahlungen des nationalen ORF-Senders Radio Österreich 1 über die ehemals von ROI genutzten Frequenzen.
Aus dem Konvolut der verfügbaren Zuschriften ist eine Auswahl getroffen worden, die sowohl Standardzuschriften wie besondere Beispiele reflektiert. Die Unterscheidung erfolgt nach Art der Zusendung. Sie gliedert sich in postalische (Postkarten, Briefe und QSL-Berichte in verschiedensten Variationen) und elektronische Zuschriften (E-Mails, Gästebucheinträge und Formulare der Homepage von ROI) sowie Faksimiles. Details hierzu finden sich bei der Aufstellung der Auswahl selbst.
Die Zusendungen in spanischer Sprache hat Anna-Maria Ecker Bakk. phil. als Thema ihrer Projektarbeit aufbereitet.
Vereinzelte arabische, italienische, portugiesische oder Esperanto Zuschriften, die unter den Zusendungen enthalten sind, werden bei der Auswertung nicht extra angeführt, sondern in die Zuschriften an die betreffende Redaktion einbezogen. Dies gilt auch für die wenigen Empfangsberichte, die einen Überreichweitenempfang nationaler Radiostationen beinhalten.
Da sich innerhalb der Hörerpost ein größerer Anteil an Zuschriften der männlichen Publikumsschicht ausmachen lässt, wird innerhalb dieses Projektberichts keine weitere Unterscheidung zwischen maskuliner und femininer Formulierung verwendet.

Die Hörer von ROI
Das Zielpublikum von Radio Österreich International kann grob in folgende Kategorien eingeteilt werden: Österreicher im Inland, die das Programm als Alternative zu anderen nationalen Radiostationen hören; Österreicher, die sich für einen bestimmten Zeitraum im Ausland befinden (Urlaub, Dienstreise, etc.) und Auslandsösterreicher, die den Sender als weiterbestehende Verbindung zur Heimat verstehen. Hörer aus dem Ausland umfassen an Österreich Interessierte (Land, Kultur, Politik, Freizeit, etc.), an Nachrichten Interessierte (2. Blickwinkel, andere Themen, etc.), und jene Kurzwellenhörer, die ein generelles Interesse an Fremdsprachen und fremden Ländern besitzen, sowie Radioenthusiasten aller Kategorien. Des Weiteren sollten mit dem Programm von Radio Österreich International auch in Österreich lebende Native Speaker anderer Nationalitäten angesprochen werden.
Das Kurzwellenpublikum umfasst alle Altersklassen, von Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Eltern oder in der Schule Kurzwelle hören, bis hin zu Senioren. Die Länge der Zuschriften variiert von einer einfachen Postkarte bis hin zu mehrseitigen, sehr detaillierten Empfangsberichten und Programmrückmeldungen. Diese sind mitunter von den Absendern aufwendig gestaltet und mit persönlichen Beilagen (Fotos, Zeitungsausschnitten, Zeichnungen, Kalenderkärtchen, etc.) versehen.

Motivationen des Kurzwellenpublikums
Die Gründe, Radio Österreich International zu hören, sind vielfältig. Zum einen spielt der Aspekt, dass mit dem Kurzwellengerät die weite Welt ins Wohnzimmer geholt werden kann, eine Rolle. Der Empfang von Radiostationen aus aller Welt wird zum Ereignis und das Radio zum Ohr der Welt, dass eine Reise in fremde Länder auch ohne viel Aufwand möglich macht. Aber auch Interessen wie Politik, Tourismus, Kultur, Musik, Sprachen, Radiotechnik und die zweite Meinung zu Geschehnissen in aller Welt oder im eigenen Land können angeführt werden. Ebenso ist der Wunsch zu nennen, die Verbindung zur Heimat im Ausland aufrechtzuerhalten. Die Suche nach Brieffreundschaften oder persönlichen Kontakten ist vor allem bei fremdsprachigen Zusendungen, zum Beispiel aus Cuba und Asien, stark anzutreffen.

Bei Österreichern, die im In- und Ausland ROI empfangen, findet sich eine Erwartungshaltung wieder ähnlich wie zu einer nationalen Radiostation. Gute Empfangsqualität sowie die Garantie, das Programm überall zu empfangen, werden vorausgesetzt und mit der Zahlung der Rundfunkgebühr argumentiert. Sie wollen im Ausland über Geschehnisse in Österreich im Bilde bleiben. Das Programm soll sowohl Informationen aus Österreich enthalten als auch einen Unterhaltungswert (Sport, Musik) aufweisen und speziell für Urlauber Nützliches enthalten wie Wetterdaten, Reisenotrufe, Informationen zu Reisedestinationen und mehr. Die Übernahme von nationalen Programminhalten, die den eigenen Hörgewohnheiten entsprechen, wird ebenso gewünscht. Die Qualitätskriterien, nach denen die Programminhalte bemessen werden, sind mit jenen nationaler Radiostationen zu vergleichen beziehungsweise mit stärkerer Gewichtung versehen, da ein Kurzwellensender ebenso eine repräsentative Funktion für das Senderland erfüllt. Österreicher behalten aus diesem Grund innerhalb der Zuschriften überwiegend eine gewisse Distanz zu der Radiostation und den Gestaltern – es sei denn, sie konnten den Sender besichtigen, Mitarbeiter persönlich kennen lernen oder auf andere Weise den Bezug personalisieren. Missgeschicke bzw. Fehler und Empfangsprobleme werden strenger gewertet.

Kurzwellenhörer aus dem Ausland hingegen suchen eine Verbindung zu fremden Ländern und Kulturen. Das Radio wird zur zusätzlichen Informationsquelle für jene Länder, die von den eigenen Medien ausgespart werden, für deren außenpolitische Haltung und innenpolitische Geschehnisse. Radio Österreich International hat für diese Hörergruppe auch die Funktion der Tourismuswerbung erfüllt. Das Programm hat Österreich präsentiert und dazu motiviert, das Land kennenzulernen. Dies zeigt sich wiederholt in den Zuschriften in Form von Berichten und Anekdoten zu Urlaubsaufenthalten in Österreich, die von den Sendungen inspiriert wurden. Es wird eine gewisse Nähe zu dem Ursprungsland des Kurzwellensenders hergestellt und die Wahrnehmung dafür sensibilisiert. Ein Vergleich zu den heimischen Medien des Auslandspublikums wird ebenso gezogen wie zu deren Informationsgehalt und Qualität des Programms.

Auslandshörer - und auch Auslandsösterreicher - sind sich der Schwierigkeiten des Kurzwellenempfangs stärker bewusst, setzen diesen nicht durch Gebührenzahlungen voraus und begegnen Empfangsstörungen eher mit Bedauern oder Sorge, die Ausstrahlungen könnten eingestellt worden sein. Die Kommunikation mit den Mitarbeiter/innen ist persönlicher, und ist, wie am Beispiel der spanischen Post gut sichtbar, mit einer Brieffreundschaft oder einer laufenden Unterhaltung zu vergleichen. Die Zuschriften der Auslandshörer beinhalten zumeist Empfangsberichte, die mit Rückmeldungen zum Programm oder Anekdoten ergänzt werden. Gleichzeitig erfolgen Zuschriften auch nur um des Kontakts willen, bei denen die Sendungsinhalte als Impulsgeber genutzt werden. Gedanken zu Themen, Sendungsvorschläge, Informationen über Mitarbeiter(innen) oder das Plaudern aus dem Nähkästchen können hierfür beispielhaft angeführt werden. Aktivitäten wie Quizfragen, Sonderempfangsbestätigungen, zum Beispiel für den Marconi-Tag, Sonderprogramme und Hörertreffen tragen zur Vertiefung der Publikumsbindung bei und finden große Zustimmung in allen Publikumsschichten.

Hörerclubs zum Beispiel aus Deutschland, vor allem aber aus Ländern wie Indien, Pakistan oder Bangladesch, sind in den Zuschriften oft anzutreffen. Inhaltlich stehen hierbei das gemeinsame Radiohören, die Organisation von Ausstellungen, Clubaktivitäten und vor allem die Bitte um diverse Werbematerialien im Vordergrund der Zuschriften.

Wünsche, die an die Programmgestalter gerichtet werden spiegeln selbstverständlich die Interessen der Hörer wieder. Österreicher, die sich im Ausland aufhalten, möchten den gleichen Informationsgehalt wie „zuhause“. Auslandsösterreicher berichten diesbezüglich auch über die Informationslage über Österreich in ihrer neuen Wahlheimat. Die Gewichtung liegt hier auf politischen Inhalten, die als 2. Meinung herangezogen werden und bei jenen Vorfällen österreichischer Politik Ausschlag gebend sind, die weltweit Beachtung finden, wie zum Beispiel der Wahlsieg der FPÖ im Jahr 2000, der zur Bildung der blau-schwarzen Regierung führte.

Auslandshörer begrüßen besonders Musiksendungen und Beiträge zu Land und Kultur. Fragen werden zu Alltagsthemen, Gegensätzen zum eigenen Land oder Besonderheiten Österreichs gestellt. Sie bewerten das Programm auch nach dem Verständnis der Inhalte und den eingebundenen Hintergrundinformationen. Nationale Meldungen können nur schwer ob ihrer Bedeutung eingeschätzt werden, wenn die Erklärung der Zusammenhänge fehlt. Dies senkt den Informationsgehalt für Nicht-Österreicher. Dieser Kritikpunkt wird vor allem gegen Ende der Ausstrahlungen von Radio Österreich International auf Grund der Übernahmen aus den Inlandsprogrammen und der Fortsetzung der Kurzwellenausstrahlungen durch Radio Österreich 1 International kritisiert.

Das Ende von Radio Österreich International
Die zunehmenden Programmkürzungen ab dem Jahr 2000 und die drohende Einstellung des Kurzwellenprogrammes im Jahr 2002 veranlassen das Publikum vermehrt Vorschläge zu Sparmaßnahmen und Rettungsaktionen in ihren Zuschriften zu machen. Gleichzeitig findet sich auch Kritik am Programmaufbau, an der Anzahl der Fremdsprachen und anderer Faktoren, die nach Meinung der Absender eingespart werden könnten. Ein Echo hierzu zeigt die Aktion „Eine Stimme für ROI“, die postalisch wie elektronisch zu Solidaritätsbekundungen für Radio Österreich International geführt hat. Der Umstand, dass ROI teilweise die einzige Informationsquelle über Österreich im Ausland darstellt, wird ebenso verstärkt hervorgehoben wie die Wichtigkeit des Auslandsdienstes in Krisengebieten, in Zeiten der EU und des Terrorismus als Nachwirkung der Anschläge vom 11. September 2001. Auch die geringen Kosten, die für den Empfang eines Kurzwellensenders aufzuwenden sind, werden als Argument gegen eine Kürzung bzw. Einstellung des Programms angeführt.
Jene Hörer, die in den Nachbarländern Österreichs wohnen bzw. Deutsch können, begrüßen die Übernahmen von Inlandsprogrammen auf Grund der Budgetkürzungen. Sie bleiben auch nach Einstellung von ROI Ende Juni 2003 Hörer der nachfolgenden Ausstrahlungen von Radio Österreich 1 International, während die Zuschriften aus dem Ausland stärker zurückgehen. Es verbleiben jene Auslandshörer, die Deutsch lernen, ihre Deutschkenntnisse auffrischen oder verbessern möchten, an Empfangsberichten interessiert sind oder die noch bestehenden Übertragungen klassischer Musik schätzen.
Die Zuschriften selbst zeigen, dass innerhalb des gesichteten Zeitraumes der postalische Kontakt nicht an Bedeutung verloren hat. Ein steter Anstieg an Kontakten über E-Mail oder Kontaktformulare der Homepage ist festzustellen, verdrängt aber den herkömmlichen Postweg nicht. Eine sprunghafte Steigerung in der Nutzung der Onlinekommunikation ist zum Beispiel bei der Teilnahme an den Quizfragen der Redaktionen erkennbar.

Zusammenfassung
Die angesprochenen Inhalte der Hörerpost lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Serviceangebote für Hörer/innen:
• Zusendung Folder
• Empfangsbestätigungen
• Informationen zu Empfangsmöglichkeiten von ROI
• Reisenotrufe und Personensuche
• Auskunft über Sicherheit der Reiseziele
• Infos der Verkehrsclubs zu Verkehrslage auf Reisestrecken
• Wetterbericht für In- und Ausland, Segelwetter
• Magazine, Werbematerial, Touristikinformationen
• Quizfragen, Frage der Woche
• Listen für Brieffreundschaften
• Kontaktwünsche diversester Art (Gestalter(innen), Ämter, Hörerclubs, Kurzwellen- und DX-Clubs, Zeitschriften, Touristikzentralen, etc.)
• Informationen über ROI für Referate, Studienarbeiten, Universitätsseminare und Ähnlichem (Organisation, Geschichte, Finanzierung, Ziele, etc.)
• Adressänderungen
• Informationen über Kurzwellenempfangsgeräte, Kaufempfehlungen, Tests

Persönliches:
• Danksagungen für Informationen, Zusendungen, Sendungen, etc.
• Weihnachts-/Silvester-/Ostergrüße
• Geburtstagsglückwünsche
• Kondolenz zu Unglücken in Österreich
• Kommentare und Erzählungen zu Aufenthalt in Österreich (Wiedererkennungswert)
• persönliche Anekdoten zu KW-Nutzung, Hörverhalten, Pausen, langjähriger Bindung an Sender oder Bezug zu Österreich
• Wunsch nach Kontakten zu anderen KW-Hörern (Bitte Kontaktdaten zu veröffentlichen mit Angaben zur eigenen Person)
• Kommentare zur Situation im Land des Hörers
• Grüße an Team/Freunde/Familienmitglieder weltweit
• Bitte um Erklärungen von Begriffen und Bedeutung deutscher Wörter, aber auch um Übersetzung von Phrasen (Deutsch – Landessprache) (Guten Tag, Danke, etc.)
• Bitte um Rückmeldung zu Sprachkenntnissen/Anwendung der Sprache (wenn Brief nicht in Muttersprache verfasst)
• Zeitungsartikel, die begleitend mit den Zuschriften geschickt werden (über Österreich, mit Österreich Bezug)
• Postkarten, Zeichnungen, Kugelschreiber, Taschenkalender, Touristikinformationen, Gedichte und Fotos von Kurzwellenhörer(innen) an die Redaktionen von ROI

Kritik/Lob/Stellungnahmen:
• Rückmeldungen zu Sendungsinhalten (Inhalte zu lokal/regional/national, was gefällt, was nicht, was könnte detaillierter berücksichtigt werden, etc.)
• Rückmeldungen zu Programmgestaltung (zu wenige/zu viele Programmübernahmen nationaler Sender, Österreich-Bezug der Sendungen zu detailliert/zu allgemein, etc.)
• Empfangsprobleme aller Art, (schlechter Empfang, fehlender Empfang, Ursachen, etc.)
• Rückmeldungen zur Homepage (zu unübersichtlich, fehlerhafte On Demand Sendungen, aber auch Dank für Möglichkeit Sendungen nachzuhören, Inhalte und Angebot der Homepage, etc.)
• Themenvorschläge für Sendungen
• Stellungnahmen zu diversen Ereignissen in Österreich bzw. im Zusammenhang mit Österreich
• Musikwünsche
• Fragen an die Gestalter(innen) über Österreich (z. B. Dienstleistungen, Waren in Vergleich zu Hörerland, Alltägliches, etc.)
• journalistische Qualität des Programms
• Kommentare und persönliche Anmerkungen zu Programm, -inhalten, Gestaltern oder Hörerrückmeldungen
• Rückmeldung zu Einstellung einzelner Sendungen bzw. Veränderungen des Programms
• Infos über Technik in Bezug auf Kurzwellenempfang/-ausstrahlung und Amateurfunk
• Sprache lernen mit ROI, Lernmaterialien zum ROI Klassenzimmer, Texte der Nachrichten
• Kontakt aufrecht erhalten, Smalltalk (teilweise einziger Kontaktgrund)
• interkultureller Austausch als Vorzug der Kurzwelle

Einstellung ROI:
• Verlust der Anbindung an Heimat, an Österreich
• Verlust Repräsentation im Ausland
• Verlust Information für Reisende
• Verlust billiger und einfacher Empfang weltweit, da moderne Technik kein Ersatz bzw. zu teuer zur Nutzung im Urlaub
• Meinungen und Kommentare zu Erhalt von Radio Österreich International, zu möglichen Sparmaßnahmen und Umstrukturierungen des Programmes (von österreichischen Hörern auch mit Bezug zur Zahlung der Rundfunkgebühr)
• Trauer über Verlust der Radiostation an sich, die teilweise von klein auf gehört wurde
• Bedauern über die geringe Wertschätzung der „alten“ Technik wie Kurzwelle/Mittelwelle
• Kritik zu Entschluss, Kurzwellenausstrahlungen auf Übernahmen einer nationalen Radiostation zu beschränken


Detaillierte Bestandslisten:

Deutsche Hörerpost: Auswahl Zusendungen 1999-2010 (inkl. Gewinnspiele): roi_hoerer_deutsch

Englische Hörerpost: Auswahl Zusendungen 1999-2003 (inkl. Gewinnspiele): roi_hoerer_engl

Spanische Hörerpost:
Auswahl Zusendungen 1989-2002: roi_hoerer_span
Auswahl Zusendungen 1999-2002 (Gewinnspiele): roi_hoerer_span_concursos



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