Pater Roberto Landell do Moura


Ein Leben für die Kirche und die Wissenschaft

Ein Leben für die Kirche und die Wissenschaft zoomSchon während seiner Studienzeit interessierte er sich für die Phänomene der „Electricität“ und begann, parallel dazu, seine Theorie zur „Einheit der physischen Kräfte und der Harmonie des Universums“ zu entwickeln. Nach seiner Rückkehr nach Brasilien bildete sich immer konsequenter die ihn bestimmende Wesenseinheit von praktizierendem Priester, experimentierendem Wissenschafter und spirituellem Phantasten heraus. Eine seiner ersten Kurzverpflichtungen führte ihn nach Campesinas, wo er – so wird dreißig Jahre später in einer Tageszeitung versichert – zwischen 1890 und 1894 drahtlose Übertragungen in Telegrafie und Telefonie über Entfernungen von bis zu acht Kilometern durchgeführt haben soll, also deutlich früher als Marconi, dessen erste Versuche für 1895 belegt sind. Als Nachweis für Landells Tätigkeit muss allerdings der mehrfach belegte Hinweis reichen, dass empörte Gläubige in sein Labor eindrangen und alle Geräte als „Teufelswerk“ zerstörten. Aufzeichnungen über die Experimente mit nachvollziehbaren Daten, Skizzen, Schaltpläne oder andere Nachweise existieren nicht.
Im März 1898 wurde Landell zum Pfarrer von Santana ernannt, einem Stadtteil von São Paulo. Auch hier fehlte es ihm an Geldmitteln und technischen Voraussetzungen, um seine Erfindungen voran zu treiben.
Brief "Scientific American":
MUNN & CO. May,22,1902 Mr. Robert Landell de Moura, "Dear Sir, In the matter of your two applications for patents for Wireless Telephone and Wireless Telegraph, Serial Numbers 77,576 and 89,976, we beg leave to make the following explanation of the status of these cases. The last official action in both these cases was March 14,1902, and the cases must be prosecuted within one year os this date; otherwise they become forfeited. The cases both await a practical demonstration of the principle and modes of action, alleged, as you will see from the enclosed copies of the official letters. The two visits made you at Georgetown University by our Mr. Byrn convince us that no advantage would be obtained by exhibiting the apparatus to the Patent Office Examiner in its present state of development. On the contrary, we think it might prejudice your cases. If you are willing, as you have suggested, to omit from the cases the wireless theories and prin ciples alleged, and confine your patent patent claims, descriptions, and drawings to the mechanical features alone, in wich the box its acessories.."



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